Mise en scène


Schöheit ist Freiheit
Juni 27, 2008, 10:11
Gespeichert unter: Fernsehen, Gesellschaft

Und wieder habe ich sie gesehen… die Nivea Werbung in der postuliert wird: „Schöneit ist Freiheit“.  Da hab ich einfach mal nach einer Definition von Freiheit gesucht:

allgemein: Unabhängigkeit von äußerem, innerem oder durch Menschen oder Institutionen (Staat, Gesellschaft, Kirche usw.) bedingtem Zwang. (http://lexikon.meyers.de/meyers/Freiheit)

Diese Schönheit, die im Werbespot angesprochen wird, beruht doch auf einem von der Gesellschaft konstruiertem Schönheitsideal? Laufen wir nicht Gefahr, dass dieses Schönheitsideal einen inneren  Zwang in uns auslöst, diesem zu entsprechen? Könnte es sein, dass Niveas (Kontext!): „Schönheit ist Freiheit“ ein Widerspruch in sich selbst ist? Eine Illusion, der wir uns hingeben sollen?



7. Aufgabe Exkurs: Die Folgen der sich ausbreitenden Überwachung
Juni 17, 2008, 8:22
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

In den letzten Jahre, sind neben den „normalen“ videoüberwachten Gebieten wie Post, Bank, Kaufhaus, Tankstelle und Regierungsgebäude, 200% dazu gekommen! Und (fast) niemand fragt nach dem Sinn oder stört sich am Verlust für Privatsphäre, Freiheit und Demokratie. Folgen, aber auch Rechte werden im folgenden Text kurz dargestellt:

  l   Verlust der Privatspäre

        Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach einem privaten Bereich. Dabei geht es auch um Nonkonformismus, um das Bewusstsein, dass man sich in bestimmten Punkten vom Durchschnitt unterscheidet. Und, das Interesse diese Abweichungen nicht öffentlich zu machen.

 

§ 1 des DSG 2000 bestimmt:

 (1) Jedermann hat, insbesondere auch in Hinblick auf die Achtung seines

Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden

personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran

besteht. ”

 

l   Belästigung

Unerwünschte Spam und Telefon-Marketing-Anrufe

 

l   De-Kontextualisierung

Datenerhebung und Weitergabe

 

(3) Jedermann hat, soweit ihn betreffende personenbezogenen Daten zur automationsunterstützten Verarbeitung oder zur Verarbeitung in manuell, d. h. ohne Automationsunterstützung geführten Dateien bestimmt sind, nach Maßgabe gsetzlicher Bestimmungen

 

1. das Recht auf Auskunft darüber, wer welche Daten über ihn verarbeitet,

woher die Daten stammen und wozu sie verwendet werden, insbesondere

auch, an wen sie übermittelt werden;

2. das Recht auf Richtigstellung unrichtiger Daten und das Recht auf Löschung unzulässigerweise verarbeiteter Daten.”

   

 

l        Risikoselektion

Risiken werden prognostiziert, Risikogruppen lokalisieren und individualisierte Angebote erstellt

 

l        Zwang zum Konformismus

Definition: „normales“ Verhalten: Die Verhaltensmusterkontrollen zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung verlangen nach einer Definition von „normalem Verhalten“. Das hätte zur Folge, dass alles was aus dem definierten Rahmen fällt automatisch verdächtig ist. Davon betroffen sind vor allem Minderheiten, Intellektuelle oder Gruppen mit spezifischen Lebensstilen.

  

l        Rechtssicherheit

Aufhebung der Unschuldsvermutung – Jeder kann unter Verdacht fallen

 

 

l        Wirtschaftsspionage

      Durch Aufzeichnung der Telefonverbindungen wird es möglich zu wissen, wer welche Kunden hat oder wer wem ein Angebot macht. Dies könnte den Wettbewerb entscheident beeinflussen.

 

 

Quellen:

 

 

Ström, Pär (2003): Die Überwachungsmafia. Das lukrative Geschäft mit unseren Daten. München: Wilhelm Heyne Verlag.

 

https://www.datenschutzzentrum.de/

 



…Moodle
Juni 13, 2008, 2:05
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit der Lernplattform Moodle auseinander gesetzt, da ich in diesem Semester einen Kurs betreue. Ich bin sehr angetan von den Möglichkeiten die Moodle (vor allem im Gegensatz zu Blackboard) bietet.

Auf der Seite  E-Learning 2.0, von Marcel und Thomas, bin ich auf eine passende Zusammenfassung meiner Arbeit gestoßen:

„Der E-Tutor (Lehrende) greift nur noch als Wegweiser ein, indem er kleine Lerninhalte (Microcontent) im Portal zur Verfügung stellt, die die Tür zum selbstgesteuerten Internet-Lernen aufstoßen sollen, um die gestellten Lernziele zu erreichen. Diese werden zu Beginn z.B. via Blog-Eintrag oder Podcast durch den E-Tutor formuliert. Dabei sollte die Lernumgebung auf vorhandene, dem Lernenden bekannte Werkzeuge der asynchronen und synchronen Kommunikation (u.a. Blogs, Wikis, ICQ, Google usw.) im Internet zurückgreifen.“

Besonders gespannt, bin ich auf die Rückmeldungen der KollegINNen. Ich glaube für die meisten ist es auch das erste mal, in der Studienrichtung Pädagogik, vermehrt Onlineaufgaben zu erledigen.



IFFI 08
Juni 13, 2008, 1:00
Gespeichert unter: Film

 

IFFI 08

Auch in diesem Jahr fand wieder das Internationale Film Festival Innsbruck, unter der Leitung von Helmut Groschup, statt. Im Zuge einer Lehrvernstaltung (ebenfalls bei Herrn Groschup) kam ich in den Genuss daran teilzunehmen, und bei den „Festivalnews“ mitzuarbeiten. Das gestaltete sich schwieriger, als ich gedacht habe. Dabei lag das Problem nicht daran, Informationen über Filme, Regisseure, oder Drehbuchautoren zu finden, sondern, für ein breites Publikum einen Text in vorgegebener Länge, in ansprechender und interessanter Form zu verfassen.

 

 Im Sang-Soogossner

Spannend waren die kurzen Momente, in denen wir den ein oder anderen Filmschaffenden um Fotos oder ein Gespräch baten, ganz so als wäre es das Normalste auf der Welt. Ein Interview, dass wir mit dem südkoreanischen Regisseur Im Sang-Soo („The Old Garden“) vereinbart hatten, scheiterte leider an einem defekten Kabel. Beobachtet wurde das Ganze vom österreichischen Regisseur Ernst Gossner .. wie peinlich…

 



FILMladen
Juni 13, 2008, 10:45
Gespeichert unter: Film

 

Der Filmladen Filmverleih ist der wichtigste Verleihpartner österreichischer Produzenten und Regiseure, außerdem engagiert er sich bei internationalen Arthaus-Filmen. Nun bietet er, neben einem DVD-Verkauf, auch Filme zum Internet – Download an.

Der eine oder andere Film hat bereits mein Interesse geweckt… so z.B.: Halbe Welt von Florian Flicker. Hätte ich nun noch eine Internetverbindung, schneller als durchschnittlich 56kb/s* … :(

 

*Dieser Artikel, sollte schon seit 1.6. im Netz stehen. Dank meiner Verbindung hatte ich Probleme mit dem „Filmladenlogo“ und so stelle ich ihn erst jetzt online.