Mise en scène


Wäre er noch am Leben,
Juli 14, 2008, 5:54 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Film
Ingmar Bergman

Ingmar Bergman

und das ist er nicht mehr, seit dem er am 30.07.2007 im Alter von 89 Jahren starb, würde Ingmar Bergman heute seinen 90sten Geburtstag feiern! Bergman erhielt 1965 die “Goldene Palme” für den Film “Sommernacht”. Aus seiner Periode der Orientierungslosigkeit, zeigt Premiere heute, zwei seiner Filme: “Das Schlangenei” und “Aus dem Leben der Marionetten”.



Endlich Ferien?
Juli 5, 2008, 9:50 Uhr vormittags
Gespeichert unter: In eigener Sache

Ich hatte gestern meinen letzten Unitag für dieses Semester.  Abgeschlossen ist es damit noch nicht, da ich in den Ferien noch so einiges zu tun habe. Seminarbeiten schreiben, mich in bestimmten Bereichen meines Studiums  weiterbilden, auf verschobene Prüfungen lernen…
Jaja, dieses Vor-sich-Herschieben von (unangenehmen) Aufgaben… Dafür gibt es sogar ein Fremdwort: Prokrastination.

Im neuen “zeit campus-magazin” beschreibt Kathrin Passig , dass Aufschieben sehr produktiv sein kann:

Hat ein Prokrastinier zehn Aufgaben vor sich, wird er ein bis zwei davon erledigen (dafür aber zwölf andere). Gibt man ihm aber bloß einen Bleistift zu spitzen, bleibt der auf ewig ungespitzt.

Wie wahr… ich habe in den letzten Wochen (Prüfungszeit) meine Wohnung aufgeräumt, eine Wand grün gestrichen, einen Lampenschirm gebastelt, Möbel umgestellt und meine CDs (als nächstes kommen die Bücher) alphabetisch geordnet  ;)



Schöheit ist Freiheit
Juni 27, 2008, 10:11 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Fernsehen, Gesellschaft

Und wieder habe ich sie gesehen… die Nivea Werbung in der postuliert wird: “Schöneit ist Freiheit”.  Da hab ich einfach mal nach einer Definition von Freiheit gesucht:

allgemein: Unabhängigkeit von äußerem, innerem oder durch Menschen oder Institutionen (Staat, Gesellschaft, Kirche usw.) bedingtem Zwang. (http://lexikon.meyers.de/meyers/Freiheit)

Diese Schönheit, die im Werbespot angesprochen wird, beruht doch auf einem von der Gesellschaft konstruiertem Schönheitsideal? Laufen wir nicht Gefahr, dass dieses Schönheitsideal einen inneren  Zwang in uns auslöst, diesem zu entsprechen? Könnte es sein, dass Niveas (Kontext!): “Schönheit ist Freiheit” ein Widerspruch in sich selbst ist? Eine Illusion, der wir uns hingeben sollen?



7. Aufgabe Exkurs: Die Folgen der sich ausbreitenden Überwachung
Juni 17, 2008, 8:22 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

In den letzten Jahre, sind neben den “normalen” videoüberwachten Gebieten wie Post, Bank, Kaufhaus, Tankstelle und Regierungsgebäude, 200% dazu gekommen! Und (fast) niemand fragt nach dem Sinn oder stört sich am Verlust für Privatsphäre, Freiheit und Demokratie. Folgen, aber auch Rechte werden im folgenden Text kurz dargestellt:

  l   Verlust der Privatspäre

        Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach einem privaten Bereich. Dabei geht es auch um Nonkonformismus, um das Bewusstsein, dass man sich in bestimmten Punkten vom Durchschnitt unterscheidet. Und, das Interesse diese Abweichungen nicht öffentlich zu machen.

 

§ 1 des DSG 2000 bestimmt:

 (1) Jedermann hat, insbesondere auch in Hinblick auf die Achtung seines

Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden

personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran

besteht. ”

 

l   Belästigung

Unerwünschte Spam und Telefon-Marketing-Anrufe

 

l   De-Kontextualisierung

Datenerhebung und Weitergabe

 

(3) Jedermann hat, soweit ihn betreffende personenbezogenen Daten zur automationsunterstützten Verarbeitung oder zur Verarbeitung in manuell, d. h. ohne Automationsunterstützung geführten Dateien bestimmt sind, nach Maßgabe gsetzlicher Bestimmungen

 

1. das Recht auf Auskunft darüber, wer welche Daten über ihn verarbeitet,

woher die Daten stammen und wozu sie verwendet werden, insbesondere

auch, an wen sie übermittelt werden;

2. das Recht auf Richtigstellung unrichtiger Daten und das Recht auf Löschung unzulässigerweise verarbeiteter Daten.”

   

 

l        Risikoselektion

Risiken werden prognostiziert, Risikogruppen lokalisieren und individualisierte Angebote erstellt

 

l        Zwang zum Konformismus

Definition: „normales“ Verhalten: Die Verhaltensmusterkontrollen zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung verlangen nach einer Definition von “normalem Verhalten”. Das hätte zur Folge, dass alles was aus dem definierten Rahmen fällt automatisch verdächtig ist. Davon betroffen sind vor allem Minderheiten, Intellektuelle oder Gruppen mit spezifischen Lebensstilen.

  

l        Rechtssicherheit

Aufhebung der Unschuldsvermutung – Jeder kann unter Verdacht fallen

 

 

l        Wirtschaftsspionage

      Durch Aufzeichnung der Telefonverbindungen wird es möglich zu wissen, wer welche Kunden hat oder wer wem ein Angebot macht. Dies könnte den Wettbewerb entscheident beeinflussen.

 

 

Quellen:

 

 

Ström, Pär (2003): Die Überwachungsmafia. Das lukrative Geschäft mit unseren Daten. München: Wilhelm Heyne Verlag.

 

https://www.datenschutzzentrum.de/

 



…Moodle
Juni 13, 2008, 2:05 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit der Lernplattform Moodle auseinander gesetzt, da ich in diesem Semester einen Kurs betreue. Ich bin sehr angetan von den Möglichkeiten die Moodle (vor allem im Gegensatz zu Blackboard) bietet.

Auf der Seite  E-Learning 2.0, von Marcel und Thomas, bin ich auf eine passende Zusammenfassung meiner Arbeit gestoßen:

“Der E-Tutor (Lehrende) greift nur noch als Wegweiser ein, indem er kleine Lerninhalte (Microcontent) im Portal zur Verfügung stellt, die die Tür zum selbstgesteuerten Internet-Lernen aufstoßen sollen, um die gestellten Lernziele zu erreichen. Diese werden zu Beginn z.B. via Blog-Eintrag oder Podcast durch den E-Tutor formuliert. Dabei sollte die Lernumgebung auf vorhandene, dem Lernenden bekannte Werkzeuge der asynchronen und synchronen Kommunikation (u.a. Blogs, Wikis, ICQ, Google usw.) im Internet zurückgreifen.”

Besonders gespannt, bin ich auf die Rückmeldungen der KollegINNen. Ich glaube für die meisten ist es auch das erste mal, in der Studienrichtung Pädagogik, vermehrt Onlineaufgaben zu erledigen.



IFFI 08
Juni 13, 2008, 1:00 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Film

 

IFFI 08

Auch in diesem Jahr fand wieder das Internationale Film Festival Innsbruck, unter der Leitung von Helmut Groschup, statt. Im Zuge einer Lehrvernstaltung (ebenfalls bei Herrn Groschup) kam ich in den Genuss daran teilzunehmen, und bei den “Festivalnews” mitzuarbeiten. Das gestaltete sich schwieriger, als ich gedacht habe. Dabei lag das Problem nicht daran, Informationen über Filme, Regisseure, oder Drehbuchautoren zu finden, sondern, für ein breites Publikum einen Text in vorgegebener Länge, in ansprechender und interessanter Form zu verfassen.

 

 Im Sang-Soogossner

Spannend waren die kurzen Momente, in denen wir den ein oder anderen Filmschaffenden um Fotos oder ein Gespräch baten, ganz so als wäre es das Normalste auf der Welt. Ein Interview, dass wir mit dem südkoreanischen Regisseur Im Sang-Soo (”The Old Garden”) vereinbart hatten, scheiterte leider an einem defekten Kabel. Beobachtet wurde das Ganze vom österreichischen Regisseur Ernst Gossner .. wie peinlich…

 



FILMladen
Juni 13, 2008, 10:45 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Film

 

Der Filmladen Filmverleih ist der wichtigste Verleihpartner österreichischer Produzenten und Regiseure, außerdem engagiert er sich bei internationalen Arthaus-Filmen. Nun bietet er, neben einem DVD-Verkauf, auch Filme zum Internet - Download an.

Der eine oder andere Film hat bereits mein Interesse geweckt… so z.B.: Halbe Welt von Florian Flicker. Hätte ich nun noch eine Internetverbindung, schneller als durchschnittlich 56kb/s* … :(

 

*Dieser Artikel, sollte schon seit 1.6. im Netz stehen. Dank meiner Verbindung hatte ich Probleme mit dem “Filmladenlogo” und so stelle ich ihn erst jetzt online.



Podcast Storyboard
Mai 21, 2008, 7:16 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

Ich habe mir gedacht, ich würde eine Podcastreihe machen:

Podcasts, begleitend zur Lehrveranstaltung “Gestaltung von Lernmaterialien mit Web 2.0″ 

Themen: … - Weblogs - Wikis - Podcasts - …

- Leise Musik im Hintergrund -

Einleitung: “Dieser Podcast beschäftigt sich mit den Inhalten der LV vom … . Es geht um Wikis.

- Musik Ende -

Inhalte:

* Wortherkunft 
* Gründer (deren Intension)
* Geschichte
* Diskussion über die Zitierfähigkeit bzw. Wissenschaftlichkeit von Wikibeiträgen
* Interviews mit Wikiusern (Wikipedianer)

- Leise Musik im Hintergrund -

Verabschiedung: Kurze Zusammenfassung, Vorschau: nächster Podcast zum Thema …

“Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal…”



Podcasts zum Lernen…
Mai 19, 2008, 7:05 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Gestaltung von Lernmaterialen mit Web 2.0

Dr. Jeff McQuillan stellt auf seinen Seiten Potcasts zum Englischlernen zur Verfügung. Und wenn Potcasts sinnvoll Verwendung finden, dann doch wohl zum Erlernen von Fremdsprachen! Hier sogar Podcast speziell für Studenten .

Für mich besonderns interessant: frenchpodclass.com . In Form von Video-Podcasts, erstellt von Sebastien Babolat (ein nach Kalifornien ausgewanderter Franzose), kann man/frau, bisher noch kostenlos, durch Rätsel und Sprachspiele das Französisch auffrischen.

Und, weil ich hier ja niemanden vernachlässigen will: Spanisch für Anfänger und Fortgeschrittene; kiza.de für  Italienfans und solche die es noch werden wollen! Beides kostenlos. 
Aber, es kommt noch besser… Chinesisch lernen? Klar! Hier: http://chinesepod.com/ 



i’m a cyborg, but that’s ok
April 23, 2008, 11:39 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Film

Wie schade, dass der neue Film von Chan-Wook Park nur in einem einzigen Kino in Österreich, nämlich im Wiener Top Kino, ausgestrahlt wurde. Eigentlich auch sehr verwunderlich nach seinem Erfolg mit Oldboy (2004).  Einziger Trost, mitte Mai soll die DVD erscheinen… damit die Zeit bis dahin schnell vergeht, hier der Link zur wunderschönen offiziellen Webseite i’m a cyborg, but that’s ok 

und natürlich der Trailer: